„Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, verdient ihn nicht.“

… mit diesem Kredo von Karl Förster haben mein Mann und ich auch in diesem Jahr nicht gebrochen.

Ich meine mich zu erinnern, dass es folgendermaßen abgelaufen ist… ich entdeckte bei Schultheis online die Rosa glauca. Ich wollte sie.. und wie ich sie wollte. Schon lange her, dass ich mein Herz an eine Rose verlor. Aber es war ernst und ich hatte keinen wirklichen Platz mehr in den Beeten frei. Logisch, dass man ein neues Beet brauchen würde, die Beete sind schließlich eh wesentlich pflegeleichter als die Rasenfläche. Zudem war mir mein Garten nach einem Besuch im Garten Alst nun endgültig zu rasenlastig. Am coolsten fanden wir für die Rose die Position direkt nach dem Entre in den Garten, wo sie in ein paar Jahren den Blick auf den Gartenraum verschließen und ganz Landschaftsgarten-like, den Eintretenden vor die Entscheidung stellen soll, ob er nun links oder rechts gehen möchte, um den Garten näher zu erkunden. Zudem möchten wir, dass der Garten, einmal betreten, so visuell abgeschlossen sein wird. Aus diesem Grund planten wir bereits Rasenlinse Nummer eins zu verändern.
Hinzu kam der Wunsch nach mehr Schatten im Garten. Hatten wir an Optionen mit Sonnensegeln usw. gedacht, entschlossen wir uns nach vielem hin und her, doch einen Baum zu setzten. Nachdem wir uns für einen entschieden hatten und es vom Sonnenstand eigentlich nur Sinn machte ihn an einer Stelle zu positionieren, die mitten in Rasenlinse Nummer zwei lag, die dementsprechend auch verändert werden musste, denn sonst hätte es echt schlecht ausgesehen, poppte die Idee auf, doch einfach aus beiden Linsen eine große werden zu lassen… zumindest optisch, denn wir wollten zum Kompost nicht jedes Mal außen rum. Und damit war es besiegelt und der Rasen abgeschält! Reitgras ‚Overdam‘ wurde noch nachgeordert, Wilde Möhre, Karde und Origanum vulgare ausgesät und in den nächsten Tagen trudeln noch Stauden wie Verbena officinalis und Eupatorium ein und dann bin ich echt mal gespannt, wie die Neupflanzung im nächsten Sommer kommt.
Das Raumgefühl hat sich insbesondere durch den Baum voll verändert. Der Garten ist mehr in Bewegung und ins Zentrum der Beetfläche, mit den Rose, Gräsern und Stauden  im Rücken kommt natürlich n Liegestuhl.

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