Der Garten – ein kurzer Überblick

 

Das gesamte Grundstück auf dem wir leben hat etwa eine Größe von 700qm, so dass wir abzüglich Haus, Terrassen, Einfahrt und Garage vielleicht 500qm Gartenfläche haben. Wir ließen die meisten baulichen Maßnahmen zwischen April und Juni 2009 durchführen. Sukzessive legten wir in Eigenregie sämtliche Beete an. Die Hecke, die ursprünglich in 2009 gesetzt wurde, musste in 2013 etwa zur Hälfte erneuert werden, da sie auf Grund von Staunässe eingegangen war.

Unseren Garten kann man sich von der Terrasse aus wie ein Rechteck das vor unserem Haus liegt vorstellen. Der Garten ist in Richtung Süd-West ausgerichtet. Im linken Teil befindet sich im unteren Bereich von der Straße kommend der Zugang zum Garten. Gerahmt wird das Gartentor durch eine mehrtriebige Birke und einen roten Perrückenstrauch. Daran schließt sich ein Hochbeet mit Trockensteinmauer an, dessen Bepflanzung seit 2009 in stetigem Wandel bleibt. In diesem Jahr funktionierten wir es zu einer Art Bauerngarten um. Mein Mann baute zwei Treppenaufgänge ein, die durch einen halbkreisförmigen Weg aus Rindenmulch miteinander verbunden, das Hochbeet nun begehbar machen. Zudem haben wir verschiedene Kräuter und Beerenobst in die Bepflanzung integriert, so dass unsere Kinder die einzelnen Pflanzen beobachten und ernten können.
Zur Stirnseite abschließend befindet sich ein Schattenbeet, das durch eine Blutpflaume aus den 60er/70er Jahren dominiert wird, derzeit noch der höchste Punkt in unserem Garten. Beidseitig ist sie mit mittlerweile über zwei Meter hohen Samthortensien „unterpflanzt“. Hinter ihr befindet sich einer der beiden Komposte.
Vor Kopf befindet sich die Gartenterrasse mit Teich und Pergola, die wir im Frühjahr 2016 bauten. Zur Mitte des Gartens wird die Gartenterrasse von dem „Teichbeet“ so nenne ich es meist, als geschwungener Querriegel abgeschlossen. Mit dem Teichbeet bin ich in großer Freundschaft verbunden. Zwar würde ich es nicht als fertig beschreiben, aber die meisten Neuerungen gefallen mir gut und so erbaue ich mich an diesem Beet hin und wieder, nachdem ich mich an anderer Stelle für den ein oder anderen beknackten Einfall innerlich gescholten habe. Auf der Ecke zur rechten Gartenseite liegt das zweite Schattenbeet, das wir ebenfalls aktuell umgestalten. Ein rotblättriger Holunder, ein Cornus mas und zwei Pampasgräser sollen weichen und weiteren Schmetterlingsfliedern Platz machen, die zukünftig das Rondell umgeben und somit mit Duft und Schmetterlingsgefolge prägen sollen. Analog zur Blutpflaume wächst zudem auf der Ecke eine aktuell etwa drei Meter hohe Kupferfelsenbirne. Hinter ihr steht der zweite Kompost. Mein heimlicher Traum wäre zudem in diesem Bereich den Rasen abzuschälen und Schotter auszubringen… mal sehen.
Auf der rechten Gartenseite fällt der Blick direkt auf das Gewächshaus in dessen Frühbeetkästen zwei Feigenbäumchen sitzen. Hier stellen wir im Winter unsere Kübelpflanzen unter oder genießen wärme Wintersonnentage in der Hängematte. Zum Haus hin schließt diese Seite mit einer Pflanzung von drei mittlerweile stattlichen Bauernhortensien ab.
Das Zentrum des Gartens ist durch eine große Rasenfläche geprägt, die in ihrer Wuchtigkeit durch zwei Rasenlinsen gebrochen wird. Hier sitzen wir im Sommer gerne mit Liegestühlen oder Decke und geben uns der Illusion hin uns mitten in den Dünen zu befinden.

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